Franziska Scherer-Zunft

Osteopathin, Heilpraktikerin
Physiotherapeutin

030/ 86 39 68 57
info@o-i-w.de

Fragen zur Osteopathie

 Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine mit den Händen durchgeführte ganzheitliche Heilmethode, die in der Lage ist, die tatsächlichen Bewegungs- und Funktionsstörungen des menschlichen Körpers zu erkennen und zu behandeln, obwohl sie der Patient als Beschwerden mit völlig anderen Symptomen wahrnimmt.

 Bei welchen Beschwerden kann man Osteopathie anwenden?

Die Anwendungsgebiete sind sehr weit reichend. Hier nur einige Beispiele: Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Extremitäten (Schultersteife, Arthrose, Ischiasbeschwerden u. a.), Migräne, Schwindel, Tinnitus, Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen, Kopfschmerzen, erhöhter Augendruck, Gastritis oder Verdauungsstörungen.

 Was bedeutet der Begriff "Osteopathie"?

Wörtlich übersetzt heißt "Osteopathie" eigentlich Knochenleiden. Die Übersetzung allein aber ist nicht ausreichend, denn die Osteopathie sucht die tatsächlichen Ursachen für Beschwerden (Leiden) in allen Teilbereichen des menschlichen Körpers, also z. B. auch in den Muskeln und in den inneren Organen. Der Begründer der Osteopathie versuchte aber ursprünglich, allein über die unterschiedliche Anatomie von Knochen eine Erklärung für die vielfältigsten Bewegungs- und Funktionsstörungen zu finden.

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 Worauf begründet sich die Osteopathie?

Die Osteopathie stützt sich auf 3 Grundprinzipien:

a) Der Körper des Menschen ist eine Einheit, d. h. alle Teilbereiche des Organismus wie z. B. Knochen, Muskeln und innere Organe beeinflussen sich gegenseitig.

b) Struktur und Funktion bestimmen sich gegenseitig, sowohl im physiologischem als auch im pathologischem Sinne. So verändert z. B. ein Gelenk, was unter Arthrose leidet, seine Struktur und kann seine Funktion nicht mehr vollständig erfüllen. Verändert sich in einem Gelenk die Funktion, also wird es anders belastet, so verändert es seine Struktur.

c) Es gibt die Selbstheilungskräfte des Körpers: Jeder Körper besitzt die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren und zu heilen, wie z. B. die Knochenneubildung nach einem Bruch

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 Was passiert bei der osteopathischen Behandlung?

Der Patient nimmt vordergründig Beschwerden wahr. Die Osteopathen ertasten und behandeln die dafür tatsächlich verantwortlichen Funktionsstörungen im Gewebe. Indem die Osteopathen mit ihren Händen diese Bewegungseinschränkungen lösen, helfen sie dem Körper, Funktionsstörungen zu beheben. Dem behandelten Körperbereich wird so zu seiner normalen Funktion zurück geholfen, andere Körperstrukturen müssen keine Funktionsstörungen mehr ausgleichen, die Beschwerden werden gelindert oder vergehen ganz.

 Wer hat die Osteopathie maßgeblich entwickelt?

Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still widmete sich, nachdem er selbst seine Frau und seine zwei Kinder durch Krankheit verloren hatte, intensiv dem Studium der Anatomie und der Physiologie. Bereits 1874 stellte er sein osteopathisches Konzept der Öffentlichkeit vor. Seine Schüler, wie W.G. Sutherland ( in den 30iger Jahren) entwickelten die Osteopathie weiter.

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